Warum „Lichterloh“? Ein Name mit Bedeutung und Geschichte

Warum heißt mein Coaching-Angebot „Lichterloh“? Erfahren Sie mehr über die Bedeutung des Namens, seine Verbindung zur Natur und die Kraft naturnaher Räume.

Warum „Lichterloh“? Ein Name mit Bedeutung und Geschichte

Zum einen bin ich absolut begeistert vom Thema Beratung und Coaching – ich brenne dafür, Menschen voranzubringen, sie in ihren Vorhaben zu unterstützen und mitzuerleben, wie sie ihre Ziele verwirklichen. Eine wunderbare Berufung! Die Flamme steht für Energie und für die transformative Kraft, die Wärme und Licht spendet. Ein Feuer bringt Menschen zusammen, wird zum Mittelpunkt, erhellt die Umgebung – und inspiriert.

Lichterloh setzt sich zudem aus zwei Worten zusammen:

Licht und Lohe

Mein hauptsächlicher Coaching-Naturraum ist die Aubinger Lohe und die anliegenden Landschaften wie das Aubinger Moos. Dieser Bereich ist ein Ausläufer des einst großen Dachauer Mooses, das weite Teile des Münchner Nordens prägte. Auch wenn der Name Dachau heute leider einen schweren Klang hat, ist vielleicht die Künstlerkolonie Dachau ein Begriff: Landschaftsmaler*innen entdeckten vor allem seit dem 19. Jahrhundert die besonderen Licht- und Farbstimmungen über der weiten Mooslandschaft. Trotz Verbauung, Trockenlegung und Zerschneidung durch Straßen ist der Zauber dieses Naturraums – in bestimmten Momenten, an besonderen Orten – immer noch spürbar.

Lohe ist ein altes Wort, das einerseits die Bedeutung einer Flamme trägt, andererseits aber auch in Ortsnamen für Wald- oder Feuchtgebiete steht. Darüber hinaus wurde die „Lohe“ – also die Baumrinde – früher zum Gerben verwendet. Der Begriff Lohwald (auch Niederwald) verbindet beides: eine spezielle Form der Waldbewirtschaftung, bei der Bäume regelmäßig „auf Stock“ gesetzt wurden, also bodennah abgehackt, um Rinde, Holzkohle oder Brennholz zu gewinnen. Dadurch entstanden lichte Wälder mit schmalen Stämmen, besonderem Bodenbewuchs und ganz eigener ästhetischer Wirkung. An einigen Stellen der Aubinger Lohe und in anderen Münchner Waldgebieten lässt sich noch erkennen, wie ein solcher Wald einmal ausgesehen hat.

Heute ist dieser Waldtyp selten geworden – doch in vielen Orts- und auch Familiennamen lebt er weiter: Lohe, Lach, Loh, Loch – in verschiedenen Schreibweisen, mit unterschiedlichen Bedeutungen: mal als Lohwald, mal als allgemeine Bezeichnung für Wald oder Feuchtgebiete. Welche Orte oder Stadtteile kennen Sie?

Ich freue mich, Sie hier im Blog begrüßen zu dürfen.

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